die Flagge von Tasmanien

das Wappen von Tasmanien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die meisten Besucher meiner Seite werden wissen, dass ich vor fast zwei Jahren Christina&Klaus Bernhard aus Launceston/ Tasmanien (Frettchenfreunde wie du und ich) durch einen Eintrag in mein Gästebuch kennen lernte. Über regelmäßigen Briefverkehr kamen wir uns schnell näher, was im Juli des Jahres 2004 eine spontane Einladung von ihnen, sozusagen zum Kaffeeklatsch, zur Folge hatte. Gerne kamen ich und auch mein Mann dieser Einladung dann vom 24. April bis zum 14. Mai dieses Jahres nach, waren wir doch richtig neugierig auf Tasmanien, seine Menschen und auch seine Tiere geworden.

Und wie es manchmal so geht, liefen zu unserer großen Freude in der "heißen" Vorbereitungsphase unserer Reise im Fernsehen zahlreiche Beiträge über Australien und Tasmanien. Aber auch andere Quellen wie Zeitungs- und Reiseberichte, Ratgeber und ein tasmanischer Reiseführer, der uns auf dem Postweg aus Launceston erreichte und zahlreiche Internetseiten, allesamt mit dem Thema Tasmanien, wurden ausgiebig von uns studiert. Schließlich wollten wir uns nicht unvorbereitet und ohne Wissen über unser Urlaubsziel auf den langen Weg nach Tasmanien machen.

Und so lernten wir vor unserer Abreise Tasmanien wirklich schon sehr gut kennen. Es wurde uns nicht nur eine völlig grüne und bergige Insel präsentiert, auf der einem buchstäblich die einheimischen Tiere vertrauensvoll über die Füße laufen würden und das in nicht zu geringer Anzahl, sondern auch die vielen schönen Sehenswürdigkeiten wie Port Arthur, das Grubb Shaft Gold & Heritage Museum in Beaconsfield, der Devil Park und die Russel Falls wurden uns wärmstens als besuchenswert ans Herz gelegt. Natürlich auch die größeren Städte wie Hobart als Landeshauptstadt von Tasmanien, Launceston, St. Helens usw.

Auf Grund dieser vielen Anregungen entstand unser grober Reiseplan für Tasmanien. Aber in welcher Reihenfolge und am welchen Tag wir was besuchen würden, wollten wir dann doch erst vor Ort entscheiden.

Auf die langwierigen und zahlreichen Reisevorbereitungen im Einzelnen möchte ich jetzt nicht eingehen. Aber eines kann ich Euch versichern, wir waren bestens vorbereitet, was uns später auch Christl und Klaus, die beiden Einheimischen oder dort auch liebevoll Tassies genannt, fest versicherten.

Am 24. April 2005, nach einer Vorbereitungszeit von gut neun Monaten war es dann endlich soweit. Das große Abenteuer Tasmanien konnte endlich beginnen. Los ging es mit einem Taxi von Uetz zum Bahnhof Tangerhütte und von dort weiter mit dem Zug bis zum Flugplatz Frankfurt am Main. Gegen 20 Uhr 30 min trafen wir dort ein, konnten auch gleich das Einchecken hinter uns bringen und nahmen dann nach einem kleinen Imbiss im McDonald ca. eine Stunde vor Abflug unsere reservierten Plätze im Flieger ein.

Während mein Mann Manfred schon fast routiniert an den Flug heran ging, weil er schon zehn Flüge hinter sich hatte, stand mir alles zum allerersten Mal bevor. Das hatte nicht nur äußerst weiche Knien zur Folge sondern wurde begleitet von einem merkwürdigen unangenehmen Ziehen in der Bauchgegend. Aber nachdem das Flugzeug der australischen Fluggesellschaft Qantas, eine BOEING 747- 400, pünktlich  5 Minuten vor Mitternacht abhob, war alle Aufregung und alles Unwohlsein so gut wie vergessen.

Vom eigentlichen Flug von Frankfurt/Main bis Sydney, mit zweistündigen Zwischenstopp in Singapur - auftanken und säubern des Flugzeuges, bekamen wir leider nicht viel mit, da wir ja zum größten Teil Nachts flogen. Nur über Indien und Indonesien ließ sich etwas von der Landschaft erkennen. Dann wurde es wieder so dunkel, das sich so gut wie nichts erkennen ließ. Wirklich schade! Außerdem nahm auch die Müdigkeit immer mehr Besitz von uns und man kam gar nicht drum herum mal für ein paar Minuten wegzunicken.

In Sydney selbst hatten wir nach unserer Ankunft 5 Uhr 15 min OZ gute 9 Stunden Aufenthalt, ehe wir mit einer Tochtergesellschaft der Qantas, der Jet Star, nach Launceston/Tasmanien weiterfliegen konnten. Da das einchecken aber erst zwei Stunden vor dem Abflug möglich war, wir keine Abstellmöglichkeit für unser mitgeführtes Gepäck auf dem Flugplatz fanden, schlugen wir die Zeit buchstäblich mit Literweise Kaffee trinken, dösen und Leute beobachten tot.

Doch auch diese lange Warterei ging schließlich einmal vorbei und wir saßen nun voller Erwartungen im Jet Star Flieger Typ BOEING 717 nach Tasmanien, äußerst neugierig auf Land und Leute. Pünktlich 14 Uhr 20 min. hoben wir in Sydney ab und diesmal hatten wir beim Flug reichlichst Gelegenheit die wunderschön geformten Wolken, das wogende Meer und dann auch das Land zu betrachten. Doch eines fiel uns beim Flug über Tasmanien sofort auf und zwar die wahrhaft weit ausgedehnten Weideflächen, wo wir doch auf Grund unserer vor der Reise eingezogenen Informationen riesige Wälder erwartet hatten. Das verpasste mir persönlich schon einen klitzekleinen Dämpfer. Doch bald galten all meine Gedanken nur noch den beiden Tasmaniern Christl und Klaus, die uns ja vom Launceston Airport abholen würden. Auf Grund guter Flugbedingungen, wir hatten den Wind im "Rücken" landeten wir dann am 26. April schon um 15 Uhr 50 min. in Launceston, statt 16 Uhr, also 10 Minuten eher als geplant. Worüber wir, ehrlich gesagt, nach fast 23 stündiger reiner Flugzeit kein bisschen böse waren.

Dessen ungeachtet, dass wir die beiden Tasmanier nur von Bildern kannten, hatten wir nicht viel Mühe sie unter den wartenden Menschen ausfindig zu machen. Christl erwartete uns an der Treppe, mit einem Sträußchen Blumen für mich in der Hand und Klaus war der einzigste Mensch weit und breit der die Leute fotografierte, die aus dem Flieger kamen. Was ja beinahe nur einen Schluss zuließ, nämlich das unsere Ankunft in Launceston, in Tasmanien, für die Nachwelt festgehalten wurde. Obwohl wir in unserem Briefverkehr sehr herzlich miteinander umgingen, befiel mich nun doch irgendwie eine nicht zudeutende große Befangenheit. Das es Christl genauso erging, sah ich ihr schon vom weiten an und ich beschloss aus meinem Herzen keine Mördergrube zu machen. Ich fiel ihr buchstäblich um den Hals, küsste sie links und rechts auf die Wangen und drückte sie ganz fest an mich. Ich hoffe nur, ich war nicht allzu derb. Doch das selbe Ritual vollzog ich dann einfach auch bei Klaus. Danach lief alles wie von allein, so als ob man sich schon hundert mal gesehen hätte.

Mit ihrem 32 Jahre altem Auto, welches den Spitznamen Yellow Peril hat - auf gut deutsch auch gelbes Wunder, brachten sie uns erst einmal zu unserem Hotel, dem Tamar River Villas in Launceston/Riverside. Das Zimmer hatten sie schon vorher gebucht, den Schlüssel hatte man ihnen auch schon ausgehändigt und so ging es nach einem kurzen "Hallo" an der Anmeldung ohne große Umwege ab in unser Appartment. Jenes bestand aus einem großen Schlafraum, einer kleinen Küche - alles auf Selbstverpflegung ausgerichtet, sowie einem Bad. Der Kühlschrank war Dank Christl & Klaus prall gefühlt, hatten wir ihnen doch unsere Wünsche per Email ein paar Tage vor der Abreise übermittelt. Wir bezahlten noch die Rechnung für die Lebensmittel und dann ließen die Beiden uns allein.

Manch einer wird jetzt sicherlich denken, das wir sofort todmüde ins Bett gefallen sind. Dem ist nicht so, denn trotz des Reisestresses oder des Fertigseins mussten wir einfach etwas abspannen und gingen noch zu dem Ufer des Tamar River, keine 100 Meter vom Hotel entfernt, hinunter. Fünfzehn Minuten wanderten wir umher, gingen dann zum Hotel zurück, aßen eine Kleinigkeit um dann doch endlich gegen 18 Uhr 30 min tief und fest, bis zum kommenden Morgen 7 Uhr  einzuschlafen.

Was wir nun dort im Einzelnen erlebten, sahen und auf die Linse bannten, erfahrt ihr, wenn ihr auf die links eingefügten Buttons klickt. Leider können wir aus Platzgründen nur eine begrenzte Anzahl der fast 8000 Bilder zeigen, aber wir hoffen doch sehr, das wir auch so ein tieferen Einblick in das schöne Land Tasmanien vermitteln können.

Viel Spaß beim Stöbern wünschen Silke und Manfred

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