Mein Name ist Betty!

Wie man hier sehen kann, bin ich ein Frettchen und das ist gut so!

 

Aber, was ist nun (d)ein Frettchen?

Ein Frettchen ist ein Züchtungsprodukt aus der großen Familie der Marder, die Mustelidae, und es gehört zu der Ordnung der Raubtiere.

Die direkte Stammform des heutigen Frettchen ist der europäische Iltis.

Das Frettchen ist die domestizierte Form des frei lebenden Iltisses und es lebt schon seit mehreren Jahrhunderten bei  uns, dem  Menschen. Domestikation bedeutet ganz einfach die allmähliche Umwandlung eines Wildtieres zu einem Haustier.

Da die Frettchen vom Menschen spezial zur  Jagd eingesetzt werden sollten, wurde die albonitische Form, die weiße Form, aus dem frei lebenden Iltis herausgezüchtet. Das wiederum heißt nichts anderes, als das  nun das echte Frettchen immer weiß ist und rote Augen hat.

Die Frettchen finden auch heute noch gelegentlich ihren Einsatz bei der Jagd, ganz speziell aber bei der Hasenjagd. Das wird vom Fachmann, zum Beispiel einem Jäger, dann frettieren genannt.

Vor nicht allzu langer Zeit wurden das Frettchen und der frei lebende Iltis von Züchtern miteinander gekreuzt oder um es einfacher auszudrücken, zur Paarung zusammengesetzt, um die unterschiedlichsten Farbschläge zu erhalten.

Die meist dunkeläugigen Mischlinge (auch Hybriden genannt) von dem Iltis und dem Frettchen bezeichnet man deshalb auch als Iltisfrettchen. Wobei die Iltisfrettchen in ihrem gesamten Verhalten wesentlich aggressiver sein sollen als die normalen, also die weißen Frettchen. Was ich aus eigener Erfahrung aber durchaus nicht bestätigen kann.

So kann man, durch diese gezielten Züchtungsversuche, heute beim Zoohändler, einem privaten Züchter, bei den verschiedenen Frettchenhilfen oder Frettchen-Vereinen etwa sechs unterschiedliche Farbschläge käuflich erwerben.

Das wären, nur um sie einmal bei ihrem Namen genannt zu haben, das Siam- Frettchen, das Harlekin- Frettchen, das Panda- Frettchen, das  Iltis- Frettchen und eben das normale weiße Frettchen.

Auch das in der Gefangenschaft lebende Frettchen kennzeichnet sein Revier, genauso wie die frei lebenden Iltisse, also die Umgebung in der sie  leben. Sie setzen dazu ihre Analdrüsen ein, die unmittelbar unter dem Schwanzansatz sitzen und die bei Bedarf ein übel riechendes  Sekret absondern können. Deshalb sind sie auch nur bedingt zur Wohnungshaltung geeignet. Es sei denn, man lässt seinem Frettchen diese Drüsen  entfernen. Das wiederum ist nur bei krankhaften Veränderungen erlaubt.

Zum Vergleich ein normales weißes Frettchen und ein Iltisfrettchen

Betty

Rapunzel, Rapunzel, lass Dein Schwanz herunter!

 

Hexe

 

Das alte Hemd von Manfred ist so.... weich!

          

Hilfe....! Ich will hier raus!

  

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