Im Laufe der Jahre, von 1996 bis 2008, wurde die Unterkunft unserer Frettchen viermal erweitert. Ein fünfter Umbau - eigentlich ein Neubau wurde schon länger von uns eingeplant und Ende Dezember 2013 fertig gestellt und von unseren Frettchen bezogen. Aber fangen wir doch mit dem Anfang an. Zur Großansicht bitte auf die Bilder klicken. Danke schön!

Unterkunft 1

Die erste Unterkunft unserer Frettchen Betty und Barny wurde von ihnen zirka vier Jahre bewohnt. Die Maße für den ersten Käfig, in meinem ersten Roman "Betty und Barny- die lustigen Abenteuer zweier Frettchen" liebevoll Frettchenvilla genannt, findet Ihr im nachstehenden Text.

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Zuerst hatten wir eine Betonplatte (3,50m lang, 80cm tief und 30cm hoch) als Fundament gegossen, worauf dann der eigentliche Stall (1,90m hoch) gebaut wurde. Eine so große Betonplatte deshalb, weil auch Ställe für unsere damalige große Kaninchenzucht integriert wurden.

Die eigentlichen Maße für die Frettchenvilla betrugen also 2,10m in der Länge, 80cm in der Tiefe und 100cm in der Höhe. Wobei die Höhe bei 50cm von einer Zwischendecke aus Holz geteilt wurde.

Die obere Etage war durch ein schräg anliegendes Brett, quasi eine Art Leiter, zu erreichen.

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In jeder Etage stand eine Katzentoilette, gefüllt mit handelsüblicher Einstreu oder feinen Kies und eben auch ein Schlafhäuschen. 

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 Die Schlafhäuschen fertigten wir aus dicken Sperrholzplatten, die mit einem Windfang versehen wurden. Der Windfang ist besonders wichtig, um die größte Kälte im Winter bzw. die größte Hitze im Sommer von dem Schlafplatz fern zu halten. Die Einschlupflöcher zum Schlafhäuschen und vom Windfang zum Schlafplatz wurden versetzt zu einander angelegt. Die beiden Schlupflöcher liegen sich also nicht direkt gegenüber, sonst hätte der Windfang auch keine Funktion mehr. Der Durchmesser der Einschlupflöcher sollte mindestens 6-9cm Zentimeter betragen. Wären sie kleiner, dann kämen die Frettchen nicht mehr hindurch.

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Das eigentliche Dach des Schlafhauses wurde an zwei Scharnieren befestigt. Dadurch konnte man besser und leichter prüfen, ob die Frettchen Futter in ihrem Häuschen gebunkert hatten. Auch verdorbene Futterreste ließen sich so bequemer entfernen. Und wenn Eure Frettchen eines schönen Tages vielleicht Nachwuchs bekommen werden, dann lässt sich eine Kontrolle des Wurfes, auf ihre Gesundheit oder eventuelle Todgeburten, einfach leichter durchführen. Nach der Fertigstellung wurde das Häuschen mehrmals mit einem biologischen Holzschutzmittel behandelt.

 Das Dach der gesamten Stallanlage wurde mit Styroporplatten stark isoliert, um einen Hitzestau in den heißen Sommermonaten zu vermeiden und eben auch zu starken Kälteeinbrüchen in den Wintermonaten vorzubeugen.

 Die Rückwand, die gemauerten Seitenwände und der Boden der Anlage wurden von innen komplett gefliest, um ein Aufsteigen von Feuchtigkeit bzw. Nässe bei den Reinigungsmaßnahmen in das Mauerwerk zu vermeiden.

Alle Türen wurden aus Vierkanthölzern angefertigt und mit verzinkten Kleintiermaschendraht bespannt.

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 Damit die Türen sich später auch mühelos öffnen ließen, wurden dafür wiederum Scharniere verwendet und durch verschiedene Riegelarten wurden sie verschließbar gemacht.

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 Auch einen Griff zum Öffnen erhielten die Türen.

 
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 Ach ja, bevor ich es vergesse. Die Böden der beiden Kaninchenställe, die sich direkt über dem Frettchenstall befanden, wurden mit einer dicken und stabilen Folie bespannt oder anders ausgedrückt, die Folie wurde von uns fest getuckert. Warum? Na ja, um das Verrutschen der Selbigen zu verhindern und um das Hindurchsickern von Kaninchenurin möglichst zu vermeiden.

Unterkunft 2

Bei der zweiten Unterkunft waren die einstigen Kaninchenställe über dem Frettchenstall völlig verschwunden. Das hatte zwei einfache Gründe. Der erste Grund war die Kaninchen, die mit wahrlich großer Begeisterung die angetuckerte Folie auseinander nahmen. Dadurch sickerte natürlich deren Urin ungehindert bis zu den beiden Frettchenetagen durch. Welche Sauerei das ergab, könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen. Der zweite Grund war folgender Natur. Wir schafften uns einen Computer an, mit ihm den Internetzugang und waren dadurch in der Lage nach Internetseiten mit dem Thema Frettchen zu suchen. Überall fanden wir großzügigere Unterbringungen vor. Deshalb entschlossen wir uns die Unterbringung unserer Frettchen auch etwas großzügiger zu gestalten. Der Frettchenstall in den Maßen (2,10m in der Länge, 80cm in der Tiefe und 1,90m in der Höhe) wurde ca. 2 Jahre von unserer Rasselbande bewohnt.

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Unterkunft 3

Und wieder erfuhr die Unterkunft unserer Frettchen eine großzügige Erweiterung. Die Erweiterung bot sich sozusagen von allein an. Wir reduzierten Anfang 2000 unseren damaligen großen Kaninchenbestand (aus gesundheitlichen Gründen) bis auf zwei Zwergkaninchen. So konnten drei der ehemaligen Kaninchenställe als Schlafplätze für unsere Frettchen umgebaut werden. Das heißt, das Innenleben musste vollständig erneuert werden.

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 Zum Beispiel wurden defekte Böden, die aus dickeren Brettern bestanden, herausgenommen und durch Nutenbretter ersetzt.

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 Der Kleintiermaschendraht, der an den Türen befestigt war, wurde von uns entfernt und durch dicke Sperrholzplatten ersetzt.

Nun mussten wir nur noch einen Durchschlupf zu den neuen Schlafplätzen schaffen. Er sollte gleichzeitig auch die Funktion eines Windfangs übernehmen ohne viel Platz zu beanspruchen. Und da hatte ich eine einfache, aber geniale Idee. Ich sägte mit einer Stichsäge einen Kreis im Durchmesser von 11cm in die Holzwand und schob dann in die so entstandene Öffnung ein HT-Bogen  mit dem Durchmesser von 10 cm. Die Öffnung des Bogens zeigt nach hinten, damit kein kalter Wind etc. in das Schlafhäuschen eindringen kann. Die beiden anderen Schlafplätze sind genauso zu erreichen.

  Außerdem wurden die Bretter, die bisher als Treppen von einer Etage zur nächsten Etage dienten, durch passende Stücke aus Drainagerohre ersetzt. Frettchen lieben es nämlich in diesen Rohren rauf und runter zu laufen.

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   Auch eine Hängematte, Marke Eigenbau, fand ihren festen Platz. Sie bedurfte aber dringend einer Vergrößerung. Zwei Frettchen, für die sie einmal gemacht war, fanden darauf bequem Platz. Aber da wir ja nun sieben Frettchen beherbergten, mit den Welpen wurden es regelmäßig auch noch mehr, reichte der Platz nicht mehr aus. Und so passierte es halt öfter mal, dass um die Hängematte ein regelrechtes Gerangel einsetzte. Der Stärkere bzw. der Gewichtigste gewann dann meistens die Oberhand und das war dann zu 100 Prozent Balu, Paulchen oder  Max. Inzwischen erhielt eine neue Hängematte ihren festen Platz in der Unterkunft.

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 Die Maße sind nun folgende: 2,90m in der Länge, 80cm in der Tiefe und 1,90m in der Höhe. Diese Unterkunft wurde nun seit ca. Februar 2002 von unseren Frettchen in Beschlag genommen.

Unterkunft 4

 An die 3. Frettchenunterkunft wurde nun noch eine separate Unterkunft in den Maßen 2m lang, 80cm tief und 1,90m hoch angebaut. Der eigentliche Rohbau stand schon 2-3 Jahre so herum, bis wir es im Jahr 2003 endlich zur Fertigstellung brachten. Ich glaube die "Einrichtung" ist gut auf dem Bild sichtbar, deshalb gehe ich nicht näher darauf ein.

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 In die neue Unterkunft zog Elly eine Woche vor dem Wurftermin in der letzten Aprilwoche 2003 ein. Mit ihren vier, später drei Welpen blieb sie dort wohnen bis Ende Oktober 2003. Am 7.Juli kam Rufus im Alter von 10 Wochen mit dazu.

   Der Neubau blieb über die Wintermonate leer stehen. War es soweit, dass es zur Paarung zwischen unserem neuen Zuchtpärchen Jenny und Teddy kam, bezogen beide diesen "Neubau", was am 25.02.'07 und dann im Februar '08 wieder geschehen war. Eine Woche vor dem Wurftermin, zogt Teddy wieder in den größeren Stall um, so das Jenny in Ruhe werfen und ihre Welpen aufziehen konnte.

Unterkunft 5

   Die vierte Unterkunft erhielt eine kleine Erweiterung. Das machte sich erforderlich, weil in der obersten Etage vorübergehend eine Gruppe Frettchen untergebracht wurde (über die Wintermonate), die sich aus Elly, Balu, Tonino und Teddy zusammensetze. Der Durchgang zu den unteren Etagen wurde mit einem schweren Blumentopf- darauf noch ein schwerer Stein, versperrt, weil sich Elly, Balu, Tonino und Teddy nicht mit Jenny und Paulchen arrangieren konnten oder vielleicht auch nicht wollten. Zwischen ihnen kam es immer wieder zu Beißereien. Zum Glück war dieser Zustand bald Geschichte. Im November 2008 waren alle ein Herz und eine Seele.

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   Die anderen Frettchen (also Jenny, Paulchen, Max,  und damals Fanny ) bewohnten die zwei unteren Etagen. Der "Neubau" blieb auch diesen Winter wieder unbewohnt. Dort kommen die Frettchen nur herein, wenn es  in ihrem Winterquartier hieß Großreinemachen.

Zwischenzeitlich (Stand November 2008) wurde der große Frettchenstall, der blau und rot umrahmte, von vorübergehend neun Frettchen bewohnt, da zu diesem Zeitpunkt unsere Welpen Jonny und Pünktchen noch nicht in ein neues Zuhause vermittelt werden konnten.

Unterkunft 6

   Die sechste Unterkunft wurde ganz neu von uns errichtet und erhielt ihren Platz direkt im Freigehege. Die Größe wurde auf die Unterbringung von vier Frettchen angepasst. Am besten schaut ihr euch die Bilder an, um euch ein genaues Bild der neuen Unterkunft zu machen, denn sie wurde praktisch frei nach Schnauze gebaut. Also ohne groß Maß zu nehmen, eben so wie es der Zufall ergab. Sie besteht aus zwei Etagen, ist Tag und Nacht offen und kann durch unsere Frettchen ganz nach Belieben durch eine Katzenklappe betreten und wieder verlassen werden. Ein Baumstamm und ein paar große Feldsteine bieten eine ganz natürliche Einstiegshilfe. Zwei Toiletten fanden darin genauso einen Platz, wie eine separater Schlafraum (die "Decke" des Schlafraumes kann durch eine Treppe von den Frettchen sozusagen auch betreten werden. Ausgelegt ist die ganze Unterkunft mit einem abwaschbaren Fußbodenbelag. Futter bekommen meine Frettchen außerhalb ihrer Behausung angeboten, weil sie sonst - sagen wir es mal so - zu faul sind sich zu bewegen. Was aber wiederum nur auf die drei Rüden zutrifft. Natürlich gibt es auch wieder Kuscheltücher in der Schlafbox und ein großes schweres Trinkgefäß - schubst man doch andere leichtere Gefäße zu gerne um. Eine zusätzliche Trinkmöglichkeit befindet sich gleich außerhalb der Unterkunft - unter einer Dachrinne bzw. deren Fallrohr. Ach ja, die Unterkunft steht an einer Wetter geschützten Seite, so das eben kein Regen durch die offenen Seiten (Gitter) in ihre Unterkunft fallen kann und nur morgens die Sonne darauf scheint.

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Gebrauchsgegenstände

Einige wichtige Gebrauchsgegenstände für Frettchen möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Wie z.B. Dinge, die man zur Ernährung unserer Lieblinge so braucht und Dinge die dem Spieltrieb unserer Frettchen gerecht werden.

 Das Futter bekommen unsere Frettchen immer in kippsicheren und rutschfesten Gefäßen gereicht. Kippsicher und rutschfest deshalb, weil sie mit wachsender Begeisterung durch die gesamte Unterkunft geschoben und dann auch umgedreht werden, selbstverständlich samt Inhalt. Es würde sonst ja auch keinen Spaß machen.

  

Das Trinkwasser reiche ich ihnen meistens auch in einem der drei abgebildeten Gefäße. Aber nur, weil ich meine Frettchen nicht an die handelsüblichen Nippeltränken gewöhnen konnte.

    Spielsachen oder Spielmöglichkeiten für Frettchen gibt es mehr als reichlich. Manchmal tun es auch ganz einfache Dinge, die auch nicht teuer sein müssen. Zum Beispiel ein größeres flaches Gefäß mit Papierschnipsel oder ein leerer Pappkarton. Ein Stofftierchen - in diesem Fall ein Fisch und ein Bär. Ein schöner großer Knochen (natürlich vom Rind!!!) oder einfach nur ein Suppenhuhn. Womit man sozusagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, indem man gleichzeitig für eine artgerechte Ernährung sorgt und auch dem Spieltrieb der Frettchen Genüge getan wird. Daran lässt sich nicht nur wunderbar herumnagen und herumzotteln, sondern man kann den Anderen zeigen wie stark man schon ist. Und im Sommer steht immer ein Gefäß mit Wasser zum Herumplanschen bereit. Als kleine Anregung müssten diese Beispiele eigentlich ausreichen.

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Ist mir langweilig..................!   Schnell den Ball vergraben, bevor er mir wieder von anderen Frettchen weg genommen wird!

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