Um das Freigehege für unsere Frettchen möglich zu machen, war eine Menge an Arbeit angesagt, denn das Gehege entstand dort, wo vorher Gänse, Enten und Puten ihr Domizil hatten. Und was das Schnattervolk so hinter lässt, wenn es den ganzen lieben langen Tag am Fressen und mal höflich gesagt, am verdauen ist, könnt Ihr Euch vielleicht vorstellen. Aber lange Rede kurzer Sinn, kommen wir zu den wichtigsten Maßen des Freigeheges.

7,5m in der Länge und 4,5m in der Breite ist es nun geworden. Die Höhe des Zaunes beträgt 0,80m. Ein paar wenige Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln sollen Euch einen kleinen Einblick in das Freigehege unserer Frettchen verschaffen, als es noch nicht fertig eingerichtet war.

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Zuerst wurde ein Graben ausgehoben, der die Tiefe eines Spatenstiches hatte und die Breite der Rolle des Kleintiermaschendrahtes.

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Nach dem Ausrollen des Maschendrahtes, wurde der Randstreifen am Fundament und an den Nebengebäuden mit großen Steinen beschwert. Dies machte sich erforderlich, weil sich an diesen Stellen die Befestigung mit den Schweißelektroden nicht realisieren ließ, durch das grob vergossene Streifenfundament und durch die Feldsteine die unter den Nebengebäuden als Fundament dienen.

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Der Boden des gesamten Geheges ist mit Kleintiermaschendraht ausgelegt worden, dessen Seiten zirka 5cm übereinandergelegt und mit alten Schweißelektroden am Boden verankert worden.

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Danach wurde der Maschendraht reichlich mit Sand abgedeckt.

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Darauf säten wir Sportrasen aus, der die unmittelbare Sicht auf den Maschendraht schon nach wenigen Wochen verhinderte.

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Das unsere Frettchen fleißig mit "halfen", beziehungsweise sich mit großer Leidenschaft daran beteiligten, könnt ihr euch sicherlich denken.

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Der Zaun besteht aus einem Streifenfundament, Vierkanthölzern, alten Heizungsrohren 3/4" (Zoll), einer glasfaserverstärkten PVC-Lichtbahn, die wir auf Rolle in benötigter Meterzahl kauften, und Alubleche als Wetterschutz. Natürlich gibt es auch einen Eingang in das Freigehege, der mit einer Eigenkonstruktion zu verschließen ist.

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Mit dem ausbruchsicheren Boden des Freigeheges und dem Zaun, an dem ein Klettern unmöglich für unsere Frettchen ist, mussten wir nur noch eine Vorsorge treffen, die ein unliebsames Spazieren gehen unserer Frettchen betrifft. Nämlich das Überwinden des Zaunes mit Hilfe des Baumes, vor Jahren war es ein Apfelbaum, jetzt ist es ein Blutahorn, welcher sich ziemlich Mittig im Freigehege befindet. Auch er wurde, wie der Apfelbaum, mit einer Regentonne beglückt. Der Regentonne wurde der Boden mit einer Stichsäge entfernt. Dann wurde sie der Länge nach aufgeschnitten, um den Baum gelegt, wobei die untere Kante auf dem Maschendraht, der im Boden liegt, aufsetzt. Die Naht wurde übereinanderlappend dann wieder mit Poppnieten zusammengefügt. Außerdem bekam die Regentonne noch einen Reifen aus Beton, in den kleine Feldsteine gedrückt wurden. Das machte sich erforderlich, weil an der Kante der Tonne die Frettchen den Kleintiermaschendraht immer wieder wegzogen und versuchten sich zum Baum vorzugraben.

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Um den Spieltrieb unserer Frettchen gerecht zu werden, mussten wir uns dann auch noch ein paar Kleinigkeiten einfallen lassen. So wurde an allen vier Seiten des Freigeheges Drainagerohre mit Einschlupfmöglichkeiten angebracht.

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Seit dem Sommer 2006 hat unser Freigehege eine immer beliebtere Art der Beleuchtung für den Außenbereich erhalten. Und zwar wurden entlang des Zaunes Solarlampen angebracht.

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Beinahe hätte ich ja die "stillen Örtchen" für unsere Kobolde vergessen, die im Laufe der Jahre ihren Einsatz im Freigehege fanden. Das wären z.B. eine so genannte Strandmuschel, ein großer Blumentopf, eine sehr große hohle Scheibe einer Pappel, ein Viereck (welches aus einer kleinen Palisade zurecht gebogen wurde und an dessen Boden wieder ein Kleintiermaschendraht befestigt wurde, um ein hindurch Graben zu verhindern) und ein ehemaliger Schweinetrog, der von uns im Boden des Geheges eingegraben wurde. Das Teil wurde inzwischen gegen etwas anderes ausgetauscht, weil es einfach für die Hinterlassenschaften unserer Frettchen zu klein war.

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Inzwischen hat im Freigehege eine neue Unterkunft für unsere Frettchen ihren Platz gefunden. Alle Infos findet ihr unter Unterkunft.

 

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