Auf dieser Seite möchte ich Euch zuerst etwas allgemein gültiges über die Körperform des Frettchens erzählen, ehe ich unter den folgenden Unterseiten auf spezielle Gebiete der Frettchen- Anatomie eingehe. Es klingt vielleicht etwas trocken. Ist aber im Umgang mit unseren Lieblingen nicht alles durchaus wichtig und wissenswert? Wie üblich auf den Button klicken der Euch interessiert. Dankeschön!

Frettchen haben einen langen und röhrenförmigen Körper mit kurzen Beinen. Obwohl ihre Krallen in erster Linie zum Greifen von Nahrung oder Beute und zum Graben ausgebildet sind, können Frettchen dessen ungeachtet auf schmalen Flächen, Seilen und sogar Drähten herumklettern und dabei für sie gefährliche Höhen erreichen. Ihre schlanke Körperform gestattet es ihnen, zum Beispiel bei der Jagd, die engen Erdhöhlen ihrer Beutetiere (wie Mäuse, Ratten, Kaninchen …) zu begehen. Folglich ist es für den Besitzer eines Frettchens ratsam, alle Öffnungen im Umfeld des Tieres zu versperren, in denen es stecken bleiben könnte oder welche es unseren Lieblingen ermöglichen würde, buchstäblich das Weite zu suchen. Übrigens, das Rückgrat des Frettchens ist sehr beweglich und es ermöglicht dem Tier problemlos eine 180°-Wendung in einem engen Gang, hinter engen Möbeln oder Ähnlichem.

Der Hals des Frettchens ist lang gestreckt, kräftig und hat etwa den gleichen Durchmesser wie die breiteste Stelle des Unterkiefers. Diese anatomische Eigenschaft erschwert es den Besitzern, ihnen Tieren Halsbänder anzulegen bzw. umzumachen, weil es ganz leicht seinen Kopf einfach wieder im wahrsten Sinne des Wortes aus der "Schlinge" ziehen kann. Ratsam wäre in diesem Falle ein handelsübliches Frettchen-Geschirr für den täglichen Spaziergang mit dem Tier zu kaufen.

Die durchschnittliche Körperlänge des Frettchens beträgt vom Kopf bis zur Schwanzspitze etwa 40 bis 60 cm, die Körperhöhe erreicht zirka 16 bis 18 cm. Die Längen von Kopf – Rumpf variieren bei Rüden zwischen 35 und 50 cm, die der Fähen zwischen 30 und 40 cm. Die Ruten der Rüden können eine Länge von 13 bis 19 cm erreichen, die der Fähen von 11 bis 16 cm. Im Prinzip stehen die Kopf-Rumpf-Länge und Rutenlänge annähernd im Verhältnis zwei zu eins. Rüden und Fähen zeigen in den Körpergewichten und in der Körpergröße geschlechtsspezifisch relativ große Unterschiede. Aber auch eine große Variationsbreite unter den einzelnen Individuen kann beobachtet werden. So wie es sehr leichte und kleine Fähen gibt, gibt es auch große und schwere Fähen. Das gleiche gilt auch für Rüden. Frettchen können an Größe und Gewicht die Durchschnittswerte der mitteleuropäischen Waldiltisse erreichen.

Wenn ein Rüde seine Geschlechtsreife erreicht hat und das erste Mal in die Ranz fällt, dass geschieht zirka nach dem 10. Lebensmonat, ist seine Körpergröße normalerweise zweimal so groß wie die einer Fähe. Das Körpergewicht eines Rüden schwankt zwischen 1000 g und 2000 g. Das der Fähe zwischen 500 g und 1000 g. Werden Frettchen aber vor ihrer Geschlechtsreife kastriert, bleiben die Rüden in Größe und Gewicht kleiner und die Fähen werden in Größe und Gewicht größer. Die Rüden, die sehr jung kastriert wurden, bildeten nicht die starke Muskulatur am Hals und an der Schulterregion oder ein hohes Körpergewicht aus, welches charakteristisch für gesunde und unversehrte Rüden ist. Die meisten aller Fähen, die früh kastriert wurden, wogen später zwischen 800 g und 1200 g. Noch eine Anmerkung : In den Vereinigten Staaten ist es durchaus üblich Frettchen im Welpenalter, also unter 8 Wochen, zu kastrieren. Dieses Verfahren ist zum Glück in Deutschland nicht die gängige Praxis und würde wohl auch von keinem Tierarzt durchgeführt werden.

Frettchen erleben ein völlig normales und saisonbedingtes Schwanken ihres Körperfettes. Das bedeutet nichts anderes, als das sie im Sommer an Gewicht verlieren und im Winter wieder zunehmen. Wobei bei den unkastrierten Tieren das Schwanken des Körpergewichts wesentlich höher ist. Es kann vorkommen, dass die Gewichtsdifferenz von Sommer zu Winter bis zu 40 Prozent betragen kann. Außerdem konnte ich bei meinen Tieren beobachten, dass unkastrierte Frettchen, die jünger als ein Jahr waren, ihr größtes Gewicht in ihrem Leben hatten. Nie wieder haben sie mehr gewogen. Diese großen Schwankungen des Gewichtes werden immer weniger, je älter Frettchen werden. Bis sie schließlich mit ihrem sagen wir einmal "Sommergewicht“ in einen Zustand kommen, wo sie ihr normales Jahresgewicht erreichen. Das Sommergewicht entspricht dem Jahresdurchschnittsgewicht bei älteren Frettchen.

Meistens sind die Rüden etwas träger als die Fähen. Das gilt aber nicht immer, denn Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

Was an Sackhüpfen besonderes sein soll, weis ich auch nicht!   Ist das alles wirklich für mich?

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