Der Name Albinismus stammt von dem lateinischen Wort albus (= weiß) ab.

Bisherige Züchtungen mit albinotischen Tieren belegten, dass Albinismus bei Säugetieren monogen bedingt ist. Nach heutiger Kenntnis ist eine spontane Mutation als Auslöser wahrscheinlich. Ökologische Ursachen sind nicht anzunehmen. Das mutierte Gen, durch welches der Pigmentverlust verursacht wird, verhält sich rezessiv. Die Kreuzung zweier Tiere, die beide dieses mutierte Gen haben, kann also zu weiteren weiß gefärbten Exemplaren der Rasse führen.

Der Ausfall der Farbstofferzeuger, der Chromogene, oder Störungen der Reaktionsketten, durch welche Chromogene in Pigmente überführt werden, bedingen das Auftreten des totalen oder partiellen Albinismus.
Okulocutaner Albinismus: OCA hier besteht ein Pigmentmangel sowohl in den Augen als auch in der Haut und den Haaren
Okulärern Albinismus: OA hier fehlt das Pigment hauptsächlich in den Augen und die Haut und die Haare sind unauffällig.
Chemisch gehören die Farbstoffe der Säugetiere zu den Melaninen. Diese werden in besonderen Zellen, den Melanocyten, gebildet, die im allgemeinen zur Pigmentbildung befähigt sind. Durch die Mutation eines Gens können diese Zellen bei Albinos keine Pigmente erzeugen. Die Melaninbildung ist infolge eines Stoffwechselblocks (Thyrosinase- Mangel) gestört.

Die Hypopigmentation führt zu einer Durchleuchtbarkeit der Iris durch das fehlende Pigment. Die Irisfarbe kann abhängig vom Typ des Albinismus variieren von blau, blau-grau bis zu braun. Tiere haben meist eine sehr helle Iris, die die Blutäderchen der Makula durchleuchten lassen. Die Augen erscheinen deshalb meist rot.

Durch die Durchleuchtbarkeit der Iris kommt es (neben dem fehlenden Blendungsschutz durch das retinale Pigmentepithel) zu einer deutlichen Blendungsempfindlichkeit (Photophobie).

Da die Krankheit regelmäßig Generationen überspringt, ist ein rezessives Gen für die Krankheit verantwortlich. Gesunde Elterntiere können Albino-Nachkommen haben, wenn sie beide heterocygot sind.                                                                                                                    Quelle-Text © Conny Schönewald

 

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